Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung

 

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Deichbruchsimulation

mit einem Wasserstand von NN +4,50m

Die Folgen:

10 Ortschaften werden überflutet, die überflutete Fläche beträgt 175 km²

Überflutungsgebiet

Schöngeredet

Diese höheren Wasserstände (Cuxhaven) wurden nicht berücksichtigt:

NN +4,95 m am 16. / 17. 2. 1962
NN +5,10 m am 3. 1. 1976
NN +4,70 m am 20. / 21. 1. 1976

Es sind also weitaus verheerendere Folgen möglich. Der künftige Meeresspiegelanstieg infolge Klimawandel läßt aber noch höhere Wasserstände erwarten. Auch das wurde nicht berücksichtigt.

 

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Elbvertiefung ohne Bagger

Die Elbvertiefungen haben bereits einen erheblichen Anstieg der Fließgeschwindigkeit und der Wassermenge zur Folge gehabt. Daher greift die Elbe Sohle und Böschungen der Fahrrinne allein durch die letzte Vertiefung dreimal stärker an als vorher. Sie vertieft sich in vielen Bereichen unkontrolliert selbst. Tiefen von deutlich über 20 m sind keine Seltenheit.
Die Sedimentmengen haben überproportional zugenommen und lagern sich u. a. in den Häfen ab. Die Sedimente in den Hamburger Hafenbecken haben sich von 3 auf 9 Mio. jährlich verdreifacht! Unsere Häfen und Nebenflüsse sind davon auch betroffen.

Unsere Forderung: Statt nächste Elbvertiefung Mittel für die Deichsicherheit!

Stromquerschnitt Otterndorf: Elbe-km 713,3 der Jahre 1996 und 2002

PDF anzeigen: System Stromquerschnitt