Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung

 

Aktionen und Treffen des Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung

Stichpunktlilste für Einwendungen

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Höhere Strömungsgeschwindigkeit:

  • Manovriereinschränkungen
  • Beeinträchtigung der Freizeitplanung
  • Befürchtung von Einschränkungen der Sportschifffahrt
  • Probleme beim Festkommen/Trockenfallen
  • Probleme beim Ankern
  • Motorisierung ausreichend?
  • Zunahme der Geschwindigkeit der Berufsschifffahrt über Grund
  • Wattabtrag
  • Verlust von Deichvorland durch erhöhte Erosion
  • Beschädigung der Deckwerke
  • Unterspülung von Deichbauwerken
  • Auskolkungen
  • Verlust von Seezeichen und Verteuerung der Unterhaltung derselben – darauffolgend Einstellung der Unterhaltung der Wattfahrwasser etc.
  • Deichsicherheit
  • Gefährdung der Badenden

 

Änderung des Tidenhubs bzw. Tidewasserstände

  • Schäden an Steganlagen und Schiffen durch zu niedrige Tidewasserstände
  • geringere Einnahmen aus Liegegeldern
  • höhere Tidewasserstände bedingen die Notwendigkeit der Erhöhung von Hafenbauwerken (Pfählen, Strommasten etc.)
  • Erhöhung der Entwässerungsbeiträge da gegen höhere Wasserstände gepumpt werden muss

 

Sog und Schwell

  • Schäden an Schlengel + Schiffen sowie Hafenbauwerken
  • Manövrierbeeinträchtigung im Hafen
  • Deckwerksbeschädigungen
  • Deichschäden durch Schwingungen insbesondere durch Schiffserzeugte Belastungen und Veränderung der Wasserstände im Deichkörper
  • Notwendigkeit höherer Investition in Hafenanlagen zur Vermeidung und Beseitigung von Schäden durch Sog und Schwell
  • Unfallgefahr auf Wattflächen und im Uferbereich für Personen – daraus folgend Einschränkungen in der Nutzung des Deichvorlandes bis hin zu Nutzungsverboten.
  • Forderung nach Geschwindigkeitsbeschränkungen für Schiffe formulieren

 

Brackwasserverschiebung

  • Erhöhung der Kosten für Trinkwasser wegen Grundwasserbeeinträchtigungen

 

Versandung der Nebenarme und Häfen

  • Beeinträchtigung des Freizeitwertes durch fehlende Erreichbarkeit anderer Häfen
  • Kostensteigerung für Hafenbaggerei
  • Erhöhung der Liegegebühren wegen erhöhter Baggerkosten
  • Attraktivität des Segelsportes ist beeinträchtigt und erschwert die Anwerbung von Nachwuchs auch wegen der gestiegenen Kosten
  • Verschlechterung der Wasserqualität
  • Einschränkungen oder Verlust des Anliegergebrauchs durch Versandung und Verschlickung der Häfen und Hafenzufahrten (Schutz durch GG – gilt analog für Wasserstraßen und –zufahrten)
  • Erholungsnutzung des Reviers eingeschränkt
  • Verschlickung des Cuxhavener Watts
  • Erosion des Otterndorfer Watts
  • Fortschreibung des Beweissicherungsverfahrens der Elbvertiefung 1999 fordern

 

Immobilien

  • Schäden an der Bausubstanz z.B. durch Veränderung des Grundwasserspiegels
  • Schäden durch Sturmfluten ohne die Möglichkeit einer Absicherung durch Elementarversicherung
  • Wertminderung der Immobilien durch Verringerung der Wohnqualität und Attraktivität sowie Überflutungsgefahr
  • Einkommenseinbußen durch schlechtere Vermietbarkeit von Wohnungen und Ferienwohnungen
  • Schädigung der Erben durch Wertminderung und schlechtere Vermietbarkeit
  • Legalenteignung bei Wassergrundstücken durch Wasserstandsveränderungen am Fahrwasser bzw. Uferbereich

 

Sämtliche Angaben zu Strömungsgeschwindigkeiten, Salinität, Erosion und Sedimention sowie alle diesbezüglichen Folgerungen zur Wasserqualität und Uferveränderungen sind beruhen auf veralteten Berechnungsgrundlagen, da die dynamische Elbe sich gegenüber der Berechnungsgrundlage deutlich verändert hat

Luftverschmutzung: Luftbelastung durch Schiffsabgase (Schwerölbetrieb) steigt

Klimaveränderung nicht ausreichend berücksichtigt

Havarierisiko: Schäden und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schiffshavarien

Keine Alternativprüfung in den Planunterlagen z.B. Wilhelmshaven/Cuxhaven

Keine belastbare Bedarfsprognose in den Unterlagen

Keine prüfbaren Angaben und Dokumente zur Deichsicherheit in den Planunterlagen

Volkswirtschaftlicher Nutzen kann angezweifelt werden (NKV < 1 : 1, also Zuschussgeschäft – ohne Infrastrukturmaßnahmen im HH-Hafen zur Bewältigung des Containerstroms, stetig steigende Kosten für Unterhaltungsbaggerei nach jeder Elbvertiefung trotz gegenteiliger Prognose etc.)

Prognosedauer von nur ca. 3 Jahren zu gering

Wichtig!!! Forderungen formulieren – nicht nur Fragen aufwerfen!!!

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